Musikschule Obersulm
Praxisbeispiele & Lerntipps

Auf dieser Seite finden Sie zukünftig monatlich hilfreiche Lerntipps und Videos mit Praxisbeispielen.

Tipps zum Erfolg

Wiederholung ist der Schlüssel zum Erfolg

Bei allem was wir tun – also auch beim Erlernen eines Instruments – ist häufiges und regelmäßiges Wiederholen am allerwichtigsten. Egal ob du eine neue Sprache lernst, malst, einen neuen Sport anfängst oder Schachweltmeister werden willst: All dies lernst du am besten, wenn du Vokabeln möglichst häufig sprichst, viele Bilder malst, regelmäßig zum Training gehst oder dich täglich ans Schachbrett setzt.
Mit der Musik ist es genauso: Um Fingerfertigkeit, Ansatz usw. zu erlernen und zu verbessern, braucht es viele Wiederholungen. Spiele daher eine Übung oder ein Stück nicht nur einmal sondern möglichst oft. Und dies am besten mehrmals in der Woche. So wirst du schnell zum „Weltmeister“ an deinem Instrument.

Gymnastik am Instrument

Ob einzelne Töne, Tonleitern oder Etüden ... Unsere Muskeln müssen sich erst aufwärmen!

Wie beim Sport, ist es beim Musizieren wichtig, euch vor dem Training/ Üben erst einmal richtig aufzuwärmen. Jedes Instrument erfordert spezielle Übungen. Am Klavier kann man die Finger zum Beispiel mit einem Tastenballett fit für alle Stücke trainieren. Am Schlagzeug oder Cajon sind Mehrfachschläge in bestimmten Abfolgen eine gute Übung. Fragt am besten eure Lehrerinn oder euren Lehrer, welches Aufwärmprogramm für euer Instrument besonders geeignet ist. So schützt ihr besonders belastete Sehnen und Muskeln, bleibt fit und habt länger Spaß am Musizieren!

Üben ist wie das Training für den Marathon

Mehrmals pro Woche üben, steigert das Lerntempo: Stell dir vor, du möchtest bei einem Marathonlauf mitmachen. Am besten bereitest du dich darauf vor, wenn du mehrmals in der Woche kürzere Etappen läufst. Wenn du nur einmal in der Woche versuchst, gleich einen ganzen Marathon zu rennen, wirst du vermutlich irgendwann ausgepowert sein.
Genauso ist es beim Üben: Lieber übst du 4 x 15 Minuten als 1 x eine Stunde. So wiederholst du die Inhalte viel häufiger und kommst mit einem Stück oder deinen Technik-Übungen deutlich schneller voran.

Schneckentempo - Neue Stücke langsam einüben

Schneckentempo

Spielst Du bei einem neuen Stück zu schnell, machst Du Fehler. Leider merkt sich unser Gedächtnis alles, also auch die Fehler. Einstudierte Fehler auszumerzen ist extrem anstrengend und mühselig. Im Schneckentempo kannst Du auf alles achten und Dir Deine Sicherheit erspielen. Steigere das Tempo in gemütlichen kleinen Schritten.
Übrigens: vom Elefantengedächtnis sprechen wir, wenn wir Dinge gar nicht mehr vergessen. Fehlerhafte Stellen vermeiden wir mit dem Schneckentempo, damit sie ja nicht im Elefantengedächtnis landen.

Video-Praxisbeispiele

Brass Jokers

Under the Boardwalk mit den Brass Jokers
Under the Boardwalk mit den Brass Jokers

Warme Cellotöne beim Onlineprojekt

Neues Musikvideo der Bläserbande

Unter der Leitung von Werner Werosta haben Kinder aus Lehrensteinsfeld und Obersulm im Videoprojekt der Bläserklasse zusammengewirkt

 „Die Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven