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Achtung, Lebensgefahr!
Kopfhörer und nicht beachtete Wegesperrungen machen den Waldbesuch gefährlich

Wenn im Herbst die Temperaturen fallen und die Bäume ihr Laub verlieren, steht für die Waldarbeiter und Förster die anstrengendste Zeit des Jahres an. Die Holzerntesaison hat begonnen, und vielerorts im Landkreis werden Bäume gefällt, um den nachwachsenden Rohstoff Holz aus der Region zur Verfügung zu stellen.

Zugleich dient die Holzernte zur Verjüngung und zum Erhalt der Vielfalt an Baumbeständen und der Förderung eines zukunftsfähigen Waldes. Diese besondere Jahreszeit im Wald setzt Rücksicht und ein gutes Miteinander von Forstleuten und Waldbesuchern voraus.

Zum Schutz der Erholungssuchenden ist die Sperrung einzelner Waldwege bei Baumfällarbeiten oftmals unumgänglich. Waldarbeiter an der lauten Motorsäge oder die Fahrer von eingesetzten Forstmaschinen müssen sich hierbei auf die Beachtung von Wegsperrungen und das Verständnis der Waldbesucher verlassen können, andernfalls kann es zu brenzligen oder gar lebensgefährlichen Situationen im Wald kommen.

Als besonders heikel zeigt sich das Sport treiben oder Spazierengehen mit Kopfhörern im Wald. Mehrfach mussten Forstarbeiter in den letzten Jahren Personen aufhalten, die offensichtliche Wegesperrungen umgangen hatten und plötzlich gewissermaßen taub mitten im Gefahrenbereich standen. „Kopfhörer und missachtete Wegesperrungen sind eine brandgefährliche Kombination, die im Wald zur Lebensgefahr werden können“, findet Martin Rüter, Forstamtsleiter des Landratsamtes Heilbronn.

Hinzu kommt, dass Baumfällungen auch ohne den Einsatz von Motorsägen möglich sind, wodurch sich Waldbesucher nicht auf das warnende Geräusch einer Motorsäge verlassen können. Das Beachten der Absperrungen ist daher umso wichtiger.

 „Außerdem finden sich immer mehr Menschen die beispielsweise Pilze sammeln abseits der Wege, wo keine Warnschilder angebracht werden können. Pilzsammelnde sollten daher deutlich aufmerksamer auf die Umgebung achten um sich nicht Gefahr zu begeben,“ erklärt Martin Rüter.

 Grundsätzlich bemühen sich die Verantwortlichen, die Wegsperrungen nur dort, wo es unbedingt notwendig ist, und nur so lange wie nötig einzusetzen. Im besten Fall können Absperrungen an Wegkreuzungen angebracht werden, um den Waldbesuchern gleich eine Umleitung zu ermöglichen, das lässt sich jedoch nicht in allen Fällen umsetzen.



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