Energie- & Klimaschutz – Projekte

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Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Obersulm 2012

Die Gemeinde Obersulm hat seit dem Jahr 2008 in der Straßenbeleuchtung insbesondere in Willsbach und Affaltrach vorhandene Quecksilber-Hochdrucklampen (HQL) auf effiziente Natriumdampflampen (NAV) umgerüstet.
Diese Sanierung der Straßenbeleuchtung führte bei gleichzeitiger Qualitätsverbesserung auch zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs, sowie geringeren Unterhaltskosten.
In den letzten Jahren ist die LED-Technik in der Straßenbeleuchtung so weit vorangeschritten, dass diese Technik gegenüber der NAV-Technik sowohl lichttechnisch, preislich als auch in der Stromeinsparung weit überlegen ist.

Der Gemeinderat Obersulm hat im Januar 2012 beschlossen in Eschenau vom Baugebiet Reuterung bis zum Baugebiet Gabeläcker LED-Leuchten zu montieren.
In Zusammenarbeit mit einem Fachberater für Kommunalplanung der EnBW stellte die Gemeinde Obersulm den Antrag auf Förderung von Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung im Bereich der Straßenbeleuchtung beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).
Im Juli 2012 erhielt die Gemeinde den Zuwendungsbescheid des BMU zur Förderung der Maßnahme über 25 % der entstehenden Kosten.
Der Gemeinderat Obersulm konnte im Oktober 2012 die Vergabe der Lieferung der neuen Leuchten an die Firma EnBW Regional AG zum Angebotspreis von rund 129.000,-- € beschließen. Ab November werden die entsprechenden Arbeiten von der Firma Elektro-Frech aus Eschenau durchgeführt.
Es wird mit einer Energieeinsparung von 65 % jährlich gerechnet, die CO2-Einsparung wird jährlich 468 t betragen. Die Maßnahme konnte am 12.11.2013 abgerechnet werden.


Fördertitel

KSI: Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung der Gemeinde Obersulm im Bereich der Straßenbeleuchtung

Laufzeit

01.08.2012 – 31.07.2013

Partner

Firma EnBW Regional AG, Firma Elektro-Frech Obersulm-Eschenau, Projektträger Jülich

Förderkennzeichen

03KS3746

Ziel und Inhalt

Dauerhafte Energieeinsparung durch Ersatz von alten Quecksilberdampflampen (HQL) durch Leuchten mit hocheffizienter LED-Technik

 

Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Obersulm 2013

Der Gemeinderat Obersulm hat im Februar 2013 beschlossen, die im Jahr 2012 begonnene energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung nun in Weiler, Eichelberg und Wieslensdorf und 2014 in Affaltrach, Willsbach und Sülzbach fortzuführen.
In Zusammenarbeit mit einem Fachberater für Kommunalplanung der EnBW stellte die Gemeinde Obersulm den Antrag auf Förderung von Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung im Bereich der Straßenbeleuchtung beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).
Im Juli 2013 erhielt die Gemeinde den Zuwendungsbescheid des BMU zur Förderung der Maßnahme über 20 % der entstehenden Kosten.
Der Gemeinderat Obersulm konnte im Oktober 2013 die Vergabe der 1.Lieferung der neuen Leuchten an die Firma EnBW Regional AG zum Angebotspreis von rund 119.000,-- € beschließen. Der 2. Teil der Lieferung wurde in der Gemeinderatssitzung am 24.02.2014 zum Angebotspreis in Höhe von 100.716,84 € an die Firma GA Energieanlagenbau aus Ludwigsburg vergeben. Von November 2013 bis Juli 2014 wurden die entsprechenden Arbeiten durchgeführt.
Es wird mit einer Energieeinsparung von 70 % jährlich gerechnet, die CO2-Einsparung wird 1340 t betragen.


Gefördert durch:

Nationale Klimaschutzinitiative - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und ReaktorsicherheitGroßansichtProjekttraeger Juelich, Forschungszentrum JülichGroßansicht

Fördertitel

KSI: Sanierung der Außen- und Straßenbeleuchtung Obersulm

Laufzeit

01.08.2013 – 31.07.2014

Partner

Firma EnBW Regional AG, Projektträger Jülich

Förderkennzeichen

03KS6041

Ziel und Inhalt

Dauerhafte Energieeinsparung durch Ersatz von alten Quecksilberdampflampen (HQL) durch Leuchten mit hocheffizienter LED-Technik

 

Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Obersulm 2014/2015

Die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Obersulm wurde in den Ortsteilen Affaltrach, Willsbach und Sülzbach weiter vorangebracht.
Die Gemeinde Obersulm hat im Juni 2014 einen Antrag im Rahmen des Förderprogramms KLIMASCHUTZ PLUS beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg für die Sanierung der Straßenbeleuchtung gestellt.
Im Oktober 2014 erhielt die Gemeinde den Zuwendungsbescheid der L-Bank zur Förderung der Maßnahme. Der Zuschuss bemisst sich nach der Höhe der rechnerisch nachzuweisenden Minderung der Treibhausgasemissionen, ist jedoch auf maximal 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben begrenzt. Insgesamt beläuft sich der errechnete Zuwendungsbetrag auf 26.168,-- €.
Der Gemeinderat beschloss im Mai 2015 die Vergabe der Arbeiten an die Firma Netze BW in Heilbronn zum Angebotspreis von 120.815,70 €.


Gefördert durch:

Baden-WürttembergGroßansichtL-BankGroßansicht

Fördertitel

Sanierung der Straßenbeleuchtung in Obersulm

Laufzeit

01.11.2015– 30.06.2016

Partner

Firma Netze BW

Förderkennzeichen

22.4500.2/107

Ziel und Inhalt

Dauerhafte Energieeinsparung durch Ersatz von alten Quecksilberdampflampen (HQL) durch Leuchten mit hocheffizienter LED-Technik

Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Obersulm 2016

Die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Obersulm wird in den Ortsteilen Affaltrach, Willsbach und Sülzbach im Rahmen des Förderprogramms KLIMASCHUTZ PLUS weiter vorangebracht.

Im Dezember 2015 hat die Gemeinde Obersulm das Vorhaben „Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Obersulm“ beim Regierungspräsidium in Stuttgart angemeldet und mit Nachtrag vom 27.01.2016 den Antrag komplettiert. In diesem Nachtrag ist eine Auflistung der Straßen enthalten, in denen die LED-Beleuchtung saniert wird, sowie eine Erklärung des Zuwendungsempfängers.

Nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG) unterstützt der Bund die Länder bei der Stärkung der Investitionstätigkeit finanzschwacher Gemeinden und Gemeindeverbände. Im April 2016 erhielt die Gemeinde Obersulm den Zuwendungsbescheid des Regierungspräsidiums Stuttgart zur Förderung der Maßnahme. Die Gemeinde Obersulm erhält aus dem Ausgleichsstock des Kommunalinvestitionsförderungsgesetztes einen Zuwendungsbetrag in Höhe von 231.881,51 €. Insgesamt ist mit Kosten in Höhe von 268.800 € zu rechnen.


Gefördert durch:

Baden-WürttembergGroßansicht

Fördertitel

Sanierung der Straßenbeleuchtung in Obersulm

Förderkennzeichen

14-0430.7-2/05

Ziel und Inhalt

Dauerhafte Energieeinsparung durch Einsatz von Leuchten mit hocheffizienter LED-Technik

Sanierung der Innenbeleuchtung 2013

Hohe Energieeinsparungen ergeben sich auch, wenn in der Innen- und Hallenbeleuchtung die konventionelle Beleuchtung gegen LED-Leuchten ausgetauscht wird.
Im Haushalt 2014 wurden daher Ausgaben für die Umstellung auf LED-Leuchten in der Käthe-Kollwitz-Schule, Grundschule Affaltrach, Grundschule Eschenau, Alte Schule Willsbach, Michael-Beheim-Schule und Gemeindehalle Eschenau aufgenommen.
In Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Stettner aus Sulzbach an der Murr stellte die Gemeinde Obersulm den Antrag auf Förderung von Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung im Bereich der Innen- und Hallenbeleuchtung beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Im Juli 2013 erhielt die Gemeinde den Zuwendungsbescheid des BMU zur Förderung der Maßnahme über 40 % der entstehenden Kosten.

Der Gemeinderat beschloss im März 2014 die Vergabe der Arbeiten in der Gemeindehalle Eschenau an die Firma Volpp Elektrotechnik GmbH in Obersulm und in den restlichen Gebäuden an die Firma Gilbert Elektrotechnik GmbH aus Knittlingen. Die Arbeiten werden seit den Pfingstferien durchgeführt. Es wird mit Energieeinsparungen je nach Gebäude zwischen 60 und 80 % jährlich gerechnet. Die CO2-Einsparung wird 703 t betragen.


Gefördert durch:

Nationale Klimaschutzinitiative - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und ReaktorsicherheitGroßansichtProjekttraeger Juelich, Forschungszentrum JülichGroßansicht

Fördertitel

KSI: Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung Obersulm

Laufzeit

01.09.2013 – 31.08.2014

Partner

Planungsbüro Stettner, Sulzbach an der Murr, Projektträger Jülich

Förderkennzeichen

03KS5661

Ziel und Inhalt

Auswechslung von Röhrenausbauleuchten und Rastereinbauleuchten auf LED Beleuchtung und damit gleichzeitige Anpassung und Erhöhung der Beleuchtungsstärken nach den aktuellen Vorschriften.

 

Sanierung der Innenbeleuchtung 2014/2015

Die Sanierung der Innenbeleuchtung wurde in den Jahren 2014 und 2015 in weiteren Gebäuden fortgesetzt. Die Gemeinde Obersulm hat im April 2014 in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Stettner aus Sulzbach an der Murr einen weiteren Antrag auf Förderung von Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung im Bereich der Innen- und Hallenbeleuchtung beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gestellt.
In der Hofwiesenhalle in Willsbach, der Michael-Beheim-Schule, der Musikschule Affaltrach und dem Kindergarten in Eschenau wurde der Einbau von LED-Leuchten durchgeführt. Die Gemeinde erhielt am 17.09.2014 den Zuwendungsbescheid für die Maßnahmen, bei denen bei einer Stromeinsparung von 50% und einer Amortisationszeit von 20 Jahren 30% der entstehenden Kosten gefördert werden können.
Die Abwicklung der Fördermaßnahmen wurde vom Projektträger Jülich (ptj) durchgeführt.


Gefördert durch:

Nationale Klimaschutzinitiative - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und ReaktorsicherheitGroßansichtProjekttraeger Juelich, Forschungszentrum JülichGroßansicht

Fördertitel

KSI: Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung Obersulm II

Laufzeit

01.11.2014 – 31.10.2015

Partner

Planungsbüro Stettner, Sulzbach an der Murr, Projektträger Jülich

Förderkennzeichen

03K00659

Ziel und Inhalt

Auswechslung von Röhrenausbauleuchten und Rastereinbauleuchten auf LED Beleuchtung und damit gleichzeitige Anpassung und Erhöhung der Beleuchtungsstärken nach den aktuellen Vorschriften.

 

Sanierung der Innenbeleuchtung 2016

Auch im Jahr 2016 wurde die Sanierung der Innenbeleuchtung in weiteren Gebäuden fortgesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Stettner aus Sulzbach an der Murr konnte die Gemeinde Obersulm im Januar 2016 zwei weitere Anträge auf Förderung von Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung im Bereich der Innen- und Hallenbeleuchtung beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) stellen.
Das erste Zuwendungspaket betrifft die Realschule, dort wurde bereits mit dem Einbau der LED-Leuchten begonnen. Durch den zweiten Zuwendungsbescheid wird die Sanierung der Innenbeleuchtung von Halle Sülzbach, Rathaus und Grundschule Affaltrach, Kindergarten Breitäcker und Grundschule Willsbach gefördert. Die Gemeinde erhielt am 16.08.2016 und am 21.09.2016 die Zuwendungsbescheide für die Maßnahmen, bei denen bei einer Stromeinsparung von 50% und einer Amortisationszeit von 20 Jahren 30% der entstehenden Kosten gefördert werden können. Die Abwicklung der Fördermaßnahmen wird vom Projektträger Jülich (ptj) durchgeführt.


Gefördert durch:

Nationale Klimaschutzinitiative - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und ReaktorsicherheitGroßansichtProjekttraeger Juelich, Forschungszentrum JülichGroßansicht

Fördertitel

KSI: Sanierung der Innenbeleuchtung Realschule
KSI: Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung Obersulm III

Laufzeit

01.09.2016 – 30.11.2017 und
01.11.2016 – 31.10.2017

Partner

Planungsbüro Stettner, Sulzbach an der Murr, Projektträger Jülich

Förderkennzeichen

03K02974 und 03K02975

Ziel und Inhalt

Auswechslung von Röhrenausbauleuchten und Rastereinbauleuchten auf LED Beleuchtung und damit gleichzeitige Anpassung und Erhöhung der Beleuchtungsstärken nach den aktuellen Vorschriften.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

 

Umstieg auf Ökostrom

Die Gemeinde Obersulm bezieht seit 2012 für alle ihre Abnahmestellen ausschließlich Ökostrom, die Stromlieferung wurde hierzu europaweit ausgeschrieben.

 

Bürgerbeteiligungsanlagen Photovoltaik

Die ökologische Erzeugung von Strom leistet einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen. Aus diesem Grund unterstützt Obersulm die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Gemeindegebäuden in Form von Bürgerbeteiligungsanlagen.

Eine Bürgerbeteiligungsanlage hat den Zweck, umweltfreundliche Energie für die Bürger/innen erschwinglich und erlebbar zu machen. Sie bietet die Möglichkeit, mit wenig Geld in zukunftsweisende Umwelttechnologien zu investieren.

2001 beschloss der Gemeinderat die Errichtung der ersten Bürgerbeteiligungsanlage in Obersulm auf dem Dach der Michael-Beheim-Schule in Sülzbach mit einer Größe von 9 kW, die am 20.12.2001 in Betrieb genommen wurde. Initiator war die Agenda 21-Gruppe Energie.
Aufgrund des Erfolges der Anlage wurden in den kommenden Jahren fünf weitere Bürgerbeteiligungsanlagen in Betrieb genommen:

  • am 19.12.2002
    auf dem Rathausdach in Affaltrach, 12 kWp
  • am 30.07.2003
    auf dem Dach des SportCentrum in Affaltrach, 17,28 kWp
  • am 22.12.2004
    auf dem Dach der Turn- und Festhalle in Sülzbach, 18,90 kWp
  • am 22.12.2006
    auf dem Dach des Paul-Distelbarth-Gymnasiums, 50,40 kWp
  • am 09.12.2008
    auf dem Dach des Kindergartens am Rathaus, 14 kWp

Wie funktionieren Bürgerbeteiligungsanlagen?
Bei einer Bürgerbeteiligungsanlage errichtet eine Firma eine Solarstromanlage und Bürger/innen können Anteile an dieser Anlage kaufen. Dadurch wird die Installation der Anlage finanziert.
Die Firma bildet zusammen mit den Anteilseignern eine Betreibergesellschaft, die den Unterhalt und den Verkauf der erzeugten Energie übernimmt.
Für den aus der Anlage eingespeisten Strom erhalten die Bürger/innen 20 Jahre lang eine Vergütung.
Danach geht der Besitz auf die Gemeinde über.
Für die Finanzierung konnten die Bürger/innen einen Kredit bei der KfW beantragen. Außerdem gab es ein Förderprogramm der Gemeinde Obersulm.

Eigene Photovoltaikanlage

Seit Oktober 2013 betreibt die Gemeinde Obersulm eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach der Kinderkrippe Postwiese in Affaltrach mit einer Leistung von 31,87 kWp.

 


 

Obersulmer Energiesparmodell für Schulen und Kindertagesstätten

Ergänzend zum laufenden Kommunalen Energiemanagement sollen auch die Schulen und Kindertagesstätten als Nutzer öffentlicher Gebäude noch stärker zum Energie- und Wassersparen animiert werden. Gleichzeitig soll das Engagement aber auch belohnt werden.
Aus diesem Grund hat der Gemeinderat im März 2014 beschlossen, das Obersulmer Energiesparmodell für Schulen und Kindertagesstätten als Aktivitätsprämiensystem einzuführen und einen Antrag auf Förderung beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zu stellen.
Ziel soll es sein, die Nutzer in den Schulen und Kitas zum sparsamen Umgang mit Energie dauerhaft zu sensibilisieren, um nachhaltig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Über die Kommunalrichtlinien des Bundesumweltministeriums wird die Einführung und Umsetzung von Energiesparmodellen für Schulen und Kitas in Höhe von 65 % für die Dauer von 3 Jahren gefördert.
Die Gemeinde Obersulm erhielt am 24.08.2015 den Zuwendungsbescheid für die Maßnahme. Die Abwicklung der Fördermaßnahmen wurde vom Projektträger Jülich (ptj) durchgeführt.
Der Gemeinderat beschloss im Oktober 2015 die Vergabe der Durchführung des Projekts an Herrn Ralph Specht von der Energieagentur Hohenlohekreis GmBH zum Angebotspreis von 22.514,80 € pro Projektjahr.
Das Projekt wird an 4 Schulen und 3 Kindertagesstätten durchgeführt und hat im November 2015 begonnen. Folgende Maßnahmen sollen durchgeführt werden: Ausbildung von Schülern zu Energiefachleuten, Ernennung von Energiedetektiven, Energie-Check, Energiesparwettbewerbe, Aktionstage, Energieinfowand, Einrichtung und Schulung des Energieteams, Lehrerfortbildung, Hausmeisterschulung usw.


Gefördert durch:

Nationale Klimaschutzinitiative - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und ReaktorsicherheitGroßansichtProjekttraeger Juelich, Forschungszentrum JülichGroßansicht

Fördertitel

KSI: KSI: Klimaschutzmanagement bei der Einführung von Energiesparmodellen in Schulen und Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Obersulm

Laufzeit

01.09.2015 – 31.08.2018

Partner

Ralph Specht, Projektträger Jülich

Förderkennzeichen

03K02566

Ziel und Inhalt

Einführung des Aktivitätsprämiensystems für die Durchführung von Projekten und Maßnahmen zur Energieeinsparungen in Obersulmer Schulen und Kindertagseinrichtungen


Erste Abschlussveranstaltung des Obersulmer Energiesparmodells im Rathaus

In der Einstiegsberatung für Klimaschutzaktivitäten hatte sich der Gemeinderat im März 2015 dafür ausgesprochen, das Obersulmer Energiesparmodell für Schulen und Kindertageseinrichtungen einzuführen. Ziel des Modells ist es, die Nutzer in den Schulen und Kitas zum sparsamen Umgang mit Energie dauerhaft zu sensibilisieren, um nachhaltig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Klimaschutzaktivitäten in Schulen und Kindergärten wirken dabei besonders nachhaltig. Wer in Kita oder Schule erlebt und lernt, wie mit Ressourcen sparsam umgegangen wird, über-nimmt dies leichter in seinen Alltag und verhält sich klimafreundlich- auch im späteren Leben.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert das Projekt für Schulen und Kitas mit bis zu 65% der Kosten für einen Zeitraum von drei Jahren.

Für die Durchführung des Obersulmer Energiesparmodells wurde ein „fachkundiger Dritter“, Ralph Specht beauftragt, der die Schulen Kindertagesstätten bei ihren Vorhaben und Projek-ten begleitet, unterstützt, berät und regelmäßig per Rundschreiben informiert.
Nachdem nun das erste Jahr, in dem das Energiesparmodell in Obersulmer Schulen und Kindertagesstätten durchgeführt wurde, abgeschlossen ist, fand im Rathaus die Abschluss-veranstaltung statt, bei der die Projekte der einzelnen Gruppen bzw. Klassen vorgestellt wurden. Anhand von Zeichnungen, Kollagen und Modellen stellten die Kinder den anwesenden Mitgliedern des Gemeinderats und der Verwaltung ihre Ergebnisse und Erkenntnisse vor. Bürgermeister Tilman Schmidt übernahm die Moderation und überreichte den Beteiligten ihre Urkunden.

Folgende Projekte wurden vorgestellt:

  • Kindergarten Siebenmorgenweg: Liedvortrag zum Thema Sonne, Kollage: bei welchem Ge-rät/Fahrzeug etc. wird elektrische Energie benötigt?
  • Kindergarten Eichelberg: stellten ihre Projekte und Versuche insbesondere mit Luft und Wasser vor. Die Kinder konnten sehr detailliert erklären, was sie bei den einzelnen Versuchen gemacht haben und welches Ergebnis erzielt wurde.
  • Kindergarten Vaterunser: trugen ein Gedicht zum Thema Umweltverschmutzung vor und stellten sich die Frage, aus welchem Material besteht mein Spielzeug, auf welches könnte ich daher verzichten?
  • Grundschule Eschenau: bearbeiteten das Thema Windrad (durch Rotation wird Energie er-zeug), und Solarzellen (durch Sonne wird Energie erzeugt, selbst wenn man eine Hälfte der Solarzelle abdeckt).
  • Grundschule Affaltrach: führte aufgrund einer Evaluation an der Schule kein spezielles Projekt vor.
  • Michael-Beheim-Schule: stellten fest, dass die am gesamten Tag durch Fahrradfahren er-zeugte Energie von zwei Klassen ausreicht, um mit einem Auto nach Heilbronn zu fahren. Das Ergebnis war für die Schüler erschreckend, sie hatten mit mehr Energie gerechnet.
  • Realschule Obersulm: machten eine Messung, wann lohnt sich die Neuanschaffung einer Waschmaschine etc. mit geringerem Energieverbrauch?
Im Anschluss an die Präsentationen der Projekte gab es zur Belohnung für alle „Klimaschützer“ Wassermelone, Sportweckle und Getränke.