Lebenslagen

Informationen für zentrale Ereignisse und Themenbereiche im Leben


5.6. Suchterkrankung in der Familie


Wenn ein Elternteil, ein Bruder oder eine Schwester suchtgefährdet oder suchtkrank ist, sorgen sich alle Familienmitglieder um die Gesundheit des Betroffenen. Sie sind unmittelbar mit den extremen Stimmungsschwankungen und dem abweisenden, oft aggressiven Verhalten des Familienmitglieds konfrontiert.

Für den Umgang mit betroffenen Familienmitgliedern gelten die Tipps für den Umgang mit konsumierenden Freunden. Bei Angehörigen aus der Familie fällt eine adäquate Reaktion oft noch schwerer. Deshalb bieten alle Suchtberatungs- und Behandlungsstellen spezielle Hilfe und Unterstützung für Angehörige von Abhängigkeitskranken an.

Tipp: Lassen Sie sich in jedem Fall von kompetenten Ansprechpartnern in den Beratungsstellen beraten und informieren. Auch die Gesundheitsämter oder der Hausarzt können erste Ansprechpartner sein. In Selbsthilfegruppen für Angehörige von Abhängigkeitskranken treffen Sie Menschen jeden Alters, die schon einmal in ähnlichen Situationen waren. Dort erhalten Sie wertvolle Ratschläge.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Internetseiten:

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
    • Broschüre "Ein Angebot an alle, die einem nahe stehenden Menschen helfen möchten: Alkohol, Medikamente, illegale Drogen, Nikotin, süchtiges Verhalten?"
    • Suchtberatungsstellen: Verzeichnis der BZgA
  • Landesstelle für Suchtfragen Baden-Württemberg
    • Broschüre "Leitfaden für Eltern zur Suchtprävention"
    • Suchtberatungsstellen: Verzeichnis der Landesstelle für Suchtfragen

Stand: 14. Februar 2013, 10:39:44 Uhr, Satznummer: 332, Version: 2

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